AKTUELL

 

Künstlerische Illumination der Echo-Brücke in Vorbereitung

Am 18. September am Kennelweg

Am 18. September ist es endlich soweit: Die vom Arbeitskreis Ringgleis (AKR) bereits für 2020 geplante künstlerische Illumination der Echo-Brücke am Kennelweg wird endlich Realität. Der AKR setzt damit ein sichtbares Signal/Zeichen für den Weiterbau des Ringgleisweges im Süden der Stadt.

Bild: Heitefuss

Gestaltet wird die optisch-akustische Performance von Andreas Lichtblau (Illumination) und dem Musiker Andy Mokrus (Saxophon, Keyboard). Sie lässt den 60 Jahre alten Brückenbogen an der Oker ab 21 Uhr in einem völlig neuen Licht erscheinen.

Bereits ab 18 Uhr können sich die BesucherInnen über den aktuellen Stand des Ringgleisprojektes informieren. Um 19 Uhr  steigt auf der Sommerbühne am Gleisdreieck dann ein musikalisches Vorprogramm mit dem das Liedermacher-Duo „Ohrofyll“. Verschmitzt und mit gesunder Selbstironie surfen Günter Kampen (Akkordeon, Gesang) und Jan-Christoph Friedrich (Gitarre, Ukulele, Gesang) auf einer Welle von Tango, Latin und Polka durch das Zeitgeschehen. Mit ihren frischen, fröhlichen und manchmal auch nachdenklichen Songs treffen sie direkt ins Herz.

Tickets zu 10 Euro (ermäßigt 5 Euros) im Vorverkauf bei Musikalien-Bartels/ Wilhelmstr. oder an der Abendkasse.

Die Illumination und das Vorprogramm werden gefördert vom Fachbereich Wissenschaft und Kultur der Stadt BS.

 


14.07.2021

Info-Radtour des bs-forum am 4. Juli nach Plockhort

Großes Publikumsinteresse am "Spargel-Express"

Auf großes Interesse stieß die Info-Radtour, die das bs-forum und MoVeBS zusammen mit Aktiven aus Völkenrode und Wendeburg  am Sonntag, den 4. Juli veranstalteten. Vom Nordbahnhof aus führte die ca. 40 Kilometer lange Tour entlang der ehem. Bahnlinie BS-Celle bis nach Plockhorst, einem ehem. „Turmbahnhof“ an der Strecke Hannover-Berlin.
Insgesamt waren fast 70 RadlerInnen dabei, darunter auch etliche politische Mandatsträger aus den anliegenden Gemeinden.

 


Unterwegs gab es zahlreiche Stopps mit Informationen zu den ehem. Bahnhöfen in Watenbüttel, Wendezelle, Harvesse, Wense und Wipshausen. Carsten Horstmeyer und weitere Tour-TeilnehmerInnen steuerten dazu auch persönliche Erinnerungen bei.

 


Aber nicht nur die Bahnhistorie interessierte, sondern auch der Stand der Planungen zur Reaktivierung der Strecke für Personenverkehr (die Teilstrecke bis zum Logistikzentrum Harvesse wird mittlerweile von VW zum Gütertransport genutzt). Martin Schwerter, Rosi Waldeck und der Bürgermeister von Wendeburg wussten dazu Neues mitzuteilen. Auch die Initiative „Radweg jetzt - Völkenrode!“ kam zu Wort.

Eine besondere Überraschung waren die Beiträge der Heimatpflegerin von Plockhorst, die uns mit einer „Delegation“ entgegengeradelt war.
Die Tour endete mit einer netten Einkehr in der Bahnhofsgaststätte in Dedenhausen, von wo aus es per Rad oder Bahn& Bike wieder heimwärts ging.

Insgesamt eine hochinformative Veranstaltung, die sich gut in unsere Reihe mit Radtouren entlang alter Bahntrassen im Braunschweiger Umland einfügte. Zu der Tour liegt ein 16-seitiger Umdruck vor.

Mit besten Grüßen
Hans-W. Fechtel
 


12.06.2021

braunschweiger forum erhält Bürgermedaille 2020

Mit einem Festakt ehrte die Stadt Braunschweig am 09.06.2021 den Verein braunschweiger forum e.V. gemeinsam mit drei weiteren Preisträgern mit der Bürgermedaille. Die Ehrung musste aufgrund der Pandemie-bedingten Einschränkungen mehrfach verschoben werden.

 Stellvertretend für den Verein nahmen die langjährige Vorsitzende Heiderose Wanzelius und Urgestein Hans-Walter Fechtel die Medaille entgegen.

 Foto: Robert Heuer 2021

Laudation durch Herrn Oberbürgermeister Markurth                                                9. Juni 2021

- Es gilt das gesprochene Wort -

Wir kommen zur Ehrung des braunschweiger forums:
Der „Verein zur Förderung bürgernaher Stadtplanung“ hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder konstruktiv und erfolgreich in stadt- und umweltplanerische Fragen in Braunschweig eingebracht. Der Verein, der sich selber als „Bürgerinitiative für alle Fälle“ bezeichnet, hat sich die Förderung einer sachkundigen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Stadtplanung zum Ziel gesetzt. Die Bedürfnisse Betroffener, besonders sozial benachteiligter Gruppen, standen und stehen dabei stets im Mittelpunkt. Auch wenn wir damit letztlich am gleichen Strang ziehen, so sind wir über die Wege durchaus nicht immer der gleichen Meinung. Aber gerade die konstruktive Auseinandersetzung führt immer wieder zu den besten Ergebnissen.

Bereits kurz nach der Vereinsgründung im Jahr 1980 wurden diverse Arbeitsgruppen gebildet. Die zahlreichen kreativen Ideen mündeten in größere Präsentationen oder Ausstellungen. Ein herausragendes Beispiel war die Ausstellung „Braunschweig im Wandel – ein Weg durch die Stadt“ der AG Stadterneuerung. An der Eröffnung im Rahmen der Niedersächsischen Landesausstellung „Stadt im Wandel“ nahm auch der damalige Oberbürgermeister teil – seinerzeit keinesfalls selbstverständlich.

Die Mitglieder des Forums erstellten nicht nur Konzepte und Papiere, sondern packten auch selbst mit an, zum Beispiel bei Innenhofbegrünungen oder bei der Kennzeichnung von Baumschäden im Querumer Forst. Die organisierten Aktionstage und Podiumsdiskussionen beschrieb ein Redakteur der Braunschweiger Zeitung einmal treffend als „Graswurzelarbeit“.

Das Forum brachte sich engagiert in zahlreiche Themen der Stadtentwicklung ein. Ein wichtiger Baustein der Vereinsarbeit in den 1990er Jahren war beispielsweise das Engagement zur Verbesserung der Spielräume für Kinder im Westlichen Ringgebiet. Dabei gelang es dem Forum, dass mehrere Spielplätze saniert, ausgebaut oder sogar neu geschaffen wurden. An der Umgestaltung der „Wilden Wiese“ zu einem Spiel- und Jugendplatz 1996 hatte das Forum maßgeblichen Anteil.

Auch in Fragen der Verkehrsberuhigung meldete sich das Forum zunehmend zu Wort: So wurden gemeinsam mit anderen Partnern (z. B. ADFC und VCD) die Grundlagen für eine dauerhafte Beschränkung des Autoverkehrs im TU-Altbereich und dessen Umgestaltung zum heutigen „Campus“ gelegt.

Weitere Akzente setzte besonders die AG Radverkehr, die seit 1997 die jährlichen Radreisebörsen in der Brunsviga organisiert und sich ebenfalls bei der Erarbeitung eines Routenvorschlags für den „Kleine-Dörfer-Weg“ einbrachte.
In den 2000er Jahren fiel im Zuge der städtischen Haushaltskonsolidierung die institutionelle Förderung des braunschweiger forums weg. Der Verein reagierte darauf mit Benefiz-Konzerten und Sponsoren-Radtouren, die dabei halfen, die wertvolle Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger fortzuführen. Zu zentralen städtebaulichen Planungen der Stadt dieser Zeit nahm das Forum eine kritisch-distanzierte Haltung ein; ich denke dabei besonders an das Schlossbauprojekt.

Im vergangenen Jahrzehnt bezog der Verein vor allem gegen den Bau des Erlebnisbades an der Hamburger Straße Stellung, begleitete kritisch die Sanierung des Stibiox-Geländes in Querum. Kritisch wurden und werden auch die Entwicklungen rund um den Hauptbahnhof betrachtet.

Einen herausragenden Stellenwert in der Geschichte des Forums besitzt das Ringgleis. Die Anfänge des heutigen Ringgleisweges gehen zurück auf den Einsatz des Forums Mitte der 90er Jahre, im Westlichen Ringgebiet kurze Wege in dem Quartier zu schaffen. Nachdem die Stadt kurz darauf drei Kilometer der ehemaligen Industriebahn-Trasse gekauft hatte, wurden unter städtischer Federführung mit sogenannten „Bürgerbaustellen“ und einem Programm für ältere Arbeitslose die ersten Abschnitte des Gleises freigeräumt.

Auch beim weiteren Ausbau des Ringgleises zu einem 19 Kilometer langen, Braunschweig umrundenden Fuß- und Radweg hat sich das Forum mit Anregungen beteiligt – und so dazu beigetragen, dass sich der Ringgleisweg zu einem „Leuchtturm“-Projekt der Stadt entwickelt hat.

Zu den weiteren Aktivitäten in den letzten Jahren gehören satirische Stadtrundgänge, Litera(d)Touren sowie Info-Radtouren zu Gedenkorten in Braunschweig und Umgebung.

Zudem setzte sich das Forum über 20 Jahre für die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen der in Braunschweig ansässigen Sinti ein, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Wohnwagenstellplatz am Madamenweg leben. Im vergangenen Jahr war es endlich soweit: Die Sanierung der Technik und eines Sanitärgebäudes auf dem Stellplatz konnten abgeschlossen werden.

40 Jahre nach seiner Gründung ist das braunschweiger forum kein bisschen leise und begleitet nach wie vor konstruktiv aktuelle städtische Projekte. – Stadtplanung, Umwelt und Soziales: Bei diesen drei Themen hat das Forum in den vergangenen vier Jahrzehnten viel „angeschoben“ und bewegt. Die Stadt Braunschweig ist dankbar für die Arbeit des Vereins, der oft unbequeme Fragen stellte und kritische Themen aufgriff, sich aber in die Stadtgestaltung stets sachbezogen, lösungsorientiert und kompetent einbrachte und einbringt.

In Anerkennung dieses großen ehrenamtlichen Engagements überreiche ich Ihnen, sehr geehrte Frau Wanzelius, stellvertretend für den Verein die Bürgermedaille 2020. Ich wünsche mir, dass die „Ideenschmiede und das Versuchslabor“ braunschweiger forum auch in Zukunft mit seinen Vorschlägen zur bürgernahen Stadtplanung unsere Stadt mitgestaltet.

Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig

 

Danksagung des braunschweiger forums für die Verleihung der Bürgermedaille

- Es gilt das gesprochene Wort -

Lieber Ulrich Markurth, liebe alle,
1000 Dank für euer Vertrauen in das Engagement unseres Vereins, dessen Aktivitäten bereits vor 40 Jahren quer zum Mainstream verlaufen sind und sicherlich auch bei dem Einen oder Anderen temporär DAMALS wie HEUTE den Puls zum Rasen gebracht haben !!!

Man denke da nur an den Slogan „Autofrei – ich bin dabei“ während der ADAC auf dem Höhepunkt der Ölkrise – befeuert duch die Medien „Freie Fahrt für freie Bürger“ forderte und dabei ganz sicher nicht die Radler, Rollstuhlfahrer und Tramnutzer im Fokus hatte.

betraten die Urgesteine unseres Vereins: Hans Fechtel, Juliane Krause, Klaus Beckmann, Arndt Gutzeit, Ommo Ommen und viele mehr die Bühne, um das Ruder ganz langsam herumzurücken. Der ADFC und der VCD wurden zeitgleich aktiv.

Jetzt, nach 40 Jahren kontinuierlicher ehrenamtlicher Arbeit, könnten wir stolz darauf sein, eine Fahrradkultur in Braunschweig geprägt zu haben.

Aber bereits damals machten wir auch auf die andere Seite der Medaille, der autogerechten Stadt, aufmerksam: Die Narben bedingt durch die massive Zerstörung des urbanen Lebensumfeldes und insbesondere der Natur – sprechen eine unmissverständlich, deutliche Sprache.

Und die Leidtragenden sind nicht zwangsläufig die Verursacher, sondern die Schwächsten unserer Stadtgesellschaft: Kinder, Alte, Kranke oder durch Armut ausgegrenzte – und die gibt es hier auch. Das lässt uns nicht kalt!

Genau dieser Aspekt des solidarischen Handelns spiegelt sich in einem zweiten großen Segment unseres Vereins wieder: In der Begleitung der Menschen während des Sanierungsprozesses im Westlichen Ringgebiet.

Gemeinsam mit der Stiftung „Wohnen und Beraten“ und dem „Jugendzentrum Drachenflug“ ist es uns vor 30 Jahren gelungen, ein soziales Netz zu spannen und mit den vielen Initiativen, Vereinen und Institutionen vorort ein Klima des Vertrauens zu schaffen.

Der Film „Stimmen einer Straße“ – seit Anfang des Jahres von uns auf YouTube hochgeladen – hat uns dabei den Durchbruch ermöglicht. Helga Weiss, die Regisseurin, wohnte vorort in der Jahnstraße als ich sie auf sehr skurile Weise kennenlernte und wir gemeinsam zur Tat geschritten sind. 1000 Dank an dich! Die BBG hat am Ende nicht nur die drei zum Abbruch freigegebenen Häuser saniert, sondern die komplette Jahnstraße angefasst.

Ein herzliches Dankeschön auch an die vielen Studentinnen der Ostfalia, von denen heute Marion Warecka und Wiebke Wulff Heitmann stellvertetend für alle anderen Aktiven anwesend sind. Unser Motto von damals: Träume brauchen Spielraum – mehr Platz für Kinder und Jugendliche im Westlichen Ringgebiet!

Es ist uns gelungen, mit unserem Anliegen die zuständigen Planer*innen und Politiker* innen anzustecken – die Flamme ist irgendwann übergesprungen und in vielen Bereichen zum Selbstläufer geworden.

Als Leuchtturmprojekt ist dabei das Ringgleis zu nennen, das sich jetzt wie ein Rückgrat um ganz Braunschweig zieht. Es gab nur ein kurzes Zeitfenster, in dem die Stadt die Chance bekam, das erste Teilstück im Westen zu sichern. Kinder von der Straße haben uns damals beim Sammeln von Unterschriften geholfen.

Das war knapp – Anlieger wurden bereits vor uns von der DB AG zwecks Erweiterung ihres Grundstückes angesprochen. 200 DM sollte der m² kosten. Es gab ein Happy End!

„Viele kleine Menschen können an vielen kleinen Orten das Gesicht der Welt verändern.“ So ein afrikanisches Sprichwort, das an dieser Stelle passend ist.

Unsere Arbeitskreise Ringgleis und Zeitschiene drücken auch Heute noch ganz schön auf die Tube, um die letzten Baustellen in Schwung zu bringen. Hier sind neben den bereits genannten Urgesteinen Hans und Arndt, Doris Schumacher, Horst Splett, Jürgen Tuschen, Manfred Frej, Eckhard Becker und Manfred Dobberfuhl zu nennen.

Wir denken an dieser Stelle auch an Wilhelm Meister –bekannt unter dem Namen „Mister Ringgleis“, der mit seinem Elan so vieles ermöglicht hat und Ende letzten Jahres ganz plötzlich verstarb. Seine Visionen haben uns beflügelt.

Nicht alles im Leben geht immer gleich glatt aus – es bedarf einer politischen Streitkultur, die es uns ermöglicht, nach demokratischen Spielregeln Dinge auszuhandeln. Vielleicht ist es ihnen nicht entgangen, dass mit dem Ziel eines kompakten Stadtumbaus die Befürworter eines ausgeklügelten ÖPNV-Netzes, für das Martin Schwerter das braunschweiger forum in der Gruppe MoveBS vertritt, mit den Natur- und Umweltschützer*innen über die Campusbahn mit vollem Wumms aufeinanderprallen. Eigentlich wollen beide Parteien das Gleiche: Die Umwelt schonen und dennoch kommt es zum Crash. Vielleicht tröstet es ein wenig: Wir in Braunschweig sind da keine Ausnahme, auch andernorts existiert das gleiche Problem.

Am Ende zeigt sich, ob das Netz an Solidarität standhält und die Beteiligten sich mit dem nötigen Respekt begegnen, um nach der besten Lösung zu ringen.

Gerade entsteht ein zartes Pflänzchen im Norden der Stadt. Ayat Tarik ist voller Elan eingestiegen und möchte den toten Teil des Stadtquartiers „Schwarzer Berg“ über ein Quartiershaus zum Leben erwecken. Wir werden sie als braunschweiger forum dabei unterstützen. Ihr ist es wichtig, die Menschen ernst zu nehmen und ihre Wünsche in der Stadtplanung aufzunehmen.

Hinter dem Horizont geht’s weiter: Schau’n wir mal, was wir aus der Corona-Krise gelernt haben. Eins ist sicher: Wir sollten den Vormarsch der Industrie und des gesellschaftlichen Lebens entschleunigen, sonst bleibt für unsere Kinder und Enkelkinder nichts mehr übrig.

Heiderose Wanzelius
im Namen des braunschweiger forum e.V.

 


15.04.2021

FAHRRAD-PROGRAMM 2021 erschienen

Auch in diesem Jahr gibt das braunschweiger forum e.V. wieder das FAHRRAD-PROGRAMM, die Übersicht über die öffentlichen Radtouren und –führungen in Braunschweig und Umgebung, heraus. Die Printausgabe (Auflage: 5.000 Ex.) liegt seit Mitte April an zahlreichen Stellen - u.a. in Cafes und Fahrradläden - in Braunschweig zur kostenlosen Mitnahme aus. Die Veranstaltungen stehen natürlich alle unter dem Vorbehalt der jeweils aktuell geltenden Hygieneregeln. Aktuelle Infos gibt es diesbezüglich auf der Website www.fahrradprogramm.de, insbesondere im dortigen Veranstaltungskalender.

Das FAHRRAD-PROGRAMM erscheint seit fast 40 Jahren. Es fasst die Tourenangebote verschiedener örtlicher Veranstalter (u.a. des BUND BS, des Bürgervereins Weststadt, des Harzklubs Zweigverein BS, der VHS, vom FUN Hondelage , vom Waldforum Riddagshausen  und des bs-forum) zusammen.


03.03.2021

Erinnerung an die Deportation Braunschweiger Sinti nach Auschwitz

In der Nacht vom 2. zum 3. März 1943 erfolgte die Deportation Braunschweiger Sinti aus dem Sammellager in Veltenhof in das Todeslager Auschwitz. Seit dem Jahr 2000 findet auf Initiative des Sintiforums Braunschweig gemeinsam mit dem braun­schweiger forum im Rathaus eine Gedenkfeier statt, die in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pan­demie ausfallen muss.

Stattdessen finden Sie anbei einen 4-minütigen Film, der eine Sequenz enthält, die am ehemaligen Ort des Sammellagers in Veltenhof /Sandanger von Jan Wanzelius und Manuela Wanzelius de la Cal aufgenommen und mit Fotos bestückt wurde. Die Informationen basieren auf Erinnerungen einiger überlebender Sinti.

Weiterhin finden Sie eine Filmsequenz von der DVD „Antiziganismus“ der Medienwerkstatt Wuppertal, in der der Braunschweiger Sinto Adolf Brunke (Reilo) zu Wort kommt.  Diese ist unter dem Titel "Damit es niemals wieder passiert" auf YouTube eingestellt.

 


22.02.2021

Rundbrief "Januar 2021" erschienen

Der Rundbrief berichtet über die Aktivitäten des Vereins braunschweiger forum e.V. und steht auch als zur Download Verfügung. 


05.02.2021

Festschrift zum 40-jährigen Jubiläum

nun auch als kostenloser Download verfügbar

"Die Zukunft bedarf der Erinnerung. Deswegen diese »Festschrift«, die Ihnen und Euch einen Überblick über 40 Jahre unserer Aktivitäten für und in Braunschweig gibt: mit themenbezogenen Aufsätzen, einer umfassenden Chronik und vielen Fotos und Dokumenten aus unserer bewegten Geschichte" (Auszug).

Hans-W. Fechtel
im Namen des braunschweiger forum e.V.


14.01.2021

"Stimmen einer Straße"

Die Jahnstraße oder die "Bronx von Braunschweig" jetzt online

Die Jahnstraße – früher einmal die „vergessene“ Straße oder auch das „Ghetto von Braunschweig“ genannt – meldet sich in dem Film „Stimmen einer Straße“ zu Wort.

 

Jetzige und ehemalige Anwohner*innen: Kinder, Künstler, Studenten, Punks, alte Menschen, ein Kontakt­polizist, eine Historikerin und flüchtige Besucher*innen beschreiben das Leben vor Ort. Oftmals wi­dersprüchlich, verdeutlichen die vielen Meinungen auch die Kontraste der Straße und spiegeln das damalige Milieu wider, das stark an einen Kiez“, an „Klein-Kreuzberg“ erinnerte. Ehemals eine Sied­lung für die besser gestellten Arbeiter der Luther- und Wilkewerke erfuhr die Straße einen großen Bedeutungsverlust, nachdem die Nordtangente / Autobahn in den 70iger Jahren unmittelbar an den Häusern vorbeigeführt wurde und zu erheblichen Einbußen des Wohnumfeldes führte.

Helga Weiss, die Regisseurin, Filmerin und Cutterin in einer Person, wohnte dort Anfang der 90iger Jahre, als sie im Auftrag des braunschweiger forums zu drehen begann. Der Film ist jetzt nach fast 30 Jahren ein Stück Geschichte und dokumentiert das Leben am Rande der Stadt Braunschweig.

Nach anfänglicher Planung der Wohnbaugesellschaft BBG, ursprünglich einige Häuser abzureißen, ist es uns mit diesem Film gelungen, eine Diskussion zu entfachen, die zum Erhalt und zur Sanierung der gesamten Siedlung geführt hat, deren Bauten die Gründerzeit widerspiegeln.


22.11.2020

Willi Meister verstorben

ein großer Verlust für das westliche Ringgebiet, das Ringgleis und die Industriekultur in BS

Am 16. November 2020 ist unser Freund und Mitstreiter Willi Meister im Alter von 78 Jahren verstorben. Viel zu früh, denn Willi hatte noch so viele Ideen … für das Ringgleis, für das westliche Ringgebiet, für die Industriekultur in Braunschweig.

Am 10. Oktober radelten wir noch zusammen mit dem Presseclub Braunschweig über sein geliebtes Ringgleis. Auf der Fußgängerbrücke am Westbahnhof erläuterte er den TeilnehmerInnen – gestenreich wie immer -, was dort in den letzten 10 Jahren alles an tollen Projekten realisiert wurde … und noch am Entstehen ist (Pipenweg, Kontorhaus). Immer war Willi ganz vorne mit dabei: als Mitglied des Sanierungsbeirates Westliches Ringgebiet, als Mitglied des AK Ringgleis, als Mitinitiator der Braunschweiger ZeitSchiene, um nur einige zu nennen. Auch die Eisenbahndrehscheibe und die Illumination seines geliebten Birkenwäldchens vergaß er natürlich nicht zu erwähnen.

Bei vielen Erzählcafes von Heimatpfleger Klaus Hoffmann sah man ihn im Publikum.
Auch bei AntiRost gehörte Willi mit zum festen Stamm, machte dort Führungen und schrieb Artikel für die Vereinszeitung ZahnRad.

Schon seit 1995 engagierte sich Willi für den Ausbau des Ringgleises zu einem Freizeit- und Schulweg für Fußgänger und RadlerInnen, Er sammelte Unterschriften, beteiligte sich an Workshops und warb unermüdlich für seine Idee der „Bürgerbaustelle“. Im Jahr 2001 machten wir sie im Rahmen einer Aktionswoche zum Ringgleis gemeinsam wahr. Auch in den Folgejahren sah man Willi immer an vorderster Front, wenn es um die Ausgestaltung des Ringgleises ging. Im Oktober 2016 erhielt Willi dafür aus der Hand von OB Ulrich Markurth verdientermaßen die Bürgermedaille der Stadt Braunschweig.

Kein Treffen in unserem Stammlokal „Momo“ ohne eine herzliche Begrüßung durch die Bedienung … und den obligatorischen „Willi-Teller“. Im Hinterzimmer ging es stets hart, aber fair zur Sache. Oft war es Willi, der allzu hitzige Diskussionen auf liebevolle, aber entschiedene Art beendete.

In Gedanken sind wir bei Astrid, seiner lieben Frau, mit der er nicht nur die Leidenschaft für gutes Essen mit den Freunden von Slow-Food Braunschweig teilte, sondern auch viele gemeinsame Reisen unternahm und sich sportlich betätigte. Gern erinnere ich mich auch noch an die „Puschenabend-Konzerte“ in Willis und Astrids Wohnung in der Wilmerdingstraße und an ihre herzliche Gastfreundschaft.

Das alles ist nun Geschichte. Wir haben einen wirklichen Freund verloren, dem nicht nur wir viel zu verdanken haben. Viele schöne Erinnerungen bleiben und machen uns Mut für die Zukunft.

Hans-W. Fechtel
im Namen des braunschweiger forum e.V.


06.11.2020

Viele Ideen für die „Neue Bahnstadt“ von Hans-W. Fechtel

Radtour am 04. Oktober als neue Form der Bürgerbeteiligung

Ein wenig fühlte man sich an die Anfänge des Prozesses „Denk Deine Stadt“, aus der später das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept Braunschweig 2030“ (ISEK) hervorging, erinnert. Im Rahmen eines „Bürgerdialogs“ wurden seinerzeit von dem Büro „urbanista“ ca. 5.500 Beiträge zum Zukunftsbild der Stadt gesammelt.

Diesmal ging es um die „Neue Bahnstadt“. Die Stadtplanung lud dazu ein, sich am 04. Oktober 2020 bei einer Radtour („Fahr los! Triff uns! Sprich mit!“) das zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bebelhof gelegene Gebiet des Rangierbahnhofes einmal genauer anzusehen. An drei Stationen (Hauptgüterbahnhof, LokPark Bebelhof und Bildungszentrum Ackerstr.) bestand die Möglichkeit, Ideen und Wünsche zur „Neuen Bahnstadt“ loszuwerden (Was soll bleiben, wie es ist? Was soll sich ändern? Was fehlt in der Bahnstadt?). Insgesamt kamen fast 600 Anregungen zusammen, die jetzt auf der Website www.braunschweig.de/bahnstadt nachzulesen sind.

Auch 10 Leute vom bs-forum hatten sich am 04. Oktober aufgemacht, um das Gebiet abzuradeln, gemeinsam zu diskutieren und Anregungen/Ideen loszuwerden.

Vorgeschichte der „Neuen Bahnstadt“

In dem am 06.11.2018 vom Rat der Stadt beschlossenen ISEK 2030 ist die Neue Bahnstadt erstmals als „Leuchtturmprojekt“ benannt (R.03 „Die neue Bahnstadt und das urbane Entree am Hauptbahnhof“). Damals zählte auch das komplette südliche Ringgleis noch zum 144 ha umfassenden Entwicklungsbereich. Leider musste das Stadtumbaugebiet bei der Antragstellung an das Land reduziert werden, da dem die Förderrichtlinien entgegenstanden.

Mit der Übergabe des Förderbescheides im August 2019 haben bei der Stadt BS die vorbereitenden Planungen begonnen. Mittlerweile stimmt man sich regelmäßig in einer ämterübergreifenden Projektgruppe ab und es gab bereits mehrere Workshops, an denen auch das bs-forum teilnahm. Moderiert wird der Planungsprozess vom Büro Brederlau & Holik (Büro für Architektur und Städtebau), das im Rahmen der Antragstellung auch bereits eine Vorstudie zur "Neuen Bahnstadt" erstellt hatte.

Was wird gefördert?

Förderfähige Maßnahmen sind:

- die städtebauliche Neuordnung
- Wieder- und Zwischennutzung freigelegter Flächen
- Verbesserung des öffentlichen Raumes und des Wohnumfeldes
- Aufwertung, Instandsetzung und Umbau des Gebäudebestandes
- Umsetzung von Grün- und Freiräumen

Das geschätzte Maßnahmenvolumen für die öffentliche Infrastruktur beträgt 21 Mio EUR; der Förderzeitraum erstreckt sich über 15 Jahre. Die Kosten teilen sich Bund, Land und Stadt BS zu je einem Drittel.

Ideen des bs-forum zur „Neuen Bahnstadt“

Die im ISEK 2030 formulierten Ziele für den Stadtumbau werden seitens des bs-forum grundsätzlich mitgetragen. Es darf allerdings nicht übersehen werden, dass aufgrund der Vornutzung des Geländes diverse Umweltprobleme bestehen (Schienenverkehrslärm, Altlasten), die zu hohen Kosten bei der Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur führen können und evtl. auch bestimmten Nutzungen örtlich entgegenstehen.

Großen Raum in unseren Beiträgen nehmen vor allem ein:

- die fußgänger- und radlerfreundliche Erschließung und Anbindung des Gebietes an die Innenstadt (Wegverbindungen Bebelhof-Hbf, Posttunnel, Ausbau Ringgleisweg)

- die Grün- und Freiflächenentwicklung (Stadtteilpark, Weiterentwicklung des Stadtgartenprojektes der VHS, Offenhalten von aneignungsfähigen Freiflächen) sowie

- Überlegungen zur Darstellung der braunschweiger Industriegeschichte (Attraktivierung des LokParks, Lehrpfad zum Rangierbahnhof, evtl. Zentrum zur Industriegeschichte im Bahnbetriebswerk).

Beim Thema Wohnen sollten nicht nur smarte Lösungen verfolgt werden, sondern auch neue und „alternative“ Wohnformen möglich sein (z.B. Wohnen in Bahnwaggons, Tiny Houses etc).

Rechtzeitige Bürgerbeteiligung bestimmt den Erfolg

Die „Neue Bahnstadt“ erhebt den Anspruch, ein Modellprojekt der Braunschweiger Stadtentwicklung zu sein. Gut so! Dann müssen im weiteren Verlauf des Planungsprozesses aber auch die BürgerInnen angemessen und frühzeitig zu Wort kommen. Es darf nicht allein den Investoren und dem Arbeitgeberverband mit seinem Papier „Brunswick Railquarters“ überlassen werden, wo was gebaut wird. Auch die Anlieger im Bebelhof sowie interessierte Start-ups und Gruppen aus der Kunst- und Öko-Szene sind rechtzeitig anzuhören und in die Planungen/Diskussionen einzubinden.
Die Radtour am 04. Oktober war in dieser Hinsicht schon ein guter Start (die Tour ist auf der Website www.bahnstadt-bs.de übrigens im Zeitraffer nachzuerleben!).

Wichtig erscheint uns eine baldige räumliche Konkretisierung der Planungsideen. Viele RadlerInnen, die am 04. Oktober unterwegs waren, wirkten angesichts der Größe des Umbaugebietes und der noch fehlenden Visualisierungen doch etwas „ratlos“. Vielleicht bringt aber das studentische Seminar von Prof. Brederlau in diesem Wintersemester dazu schon Handfesteres.

Das bs-forum jedenfalls wird den Planungsprozess zur „Neuen Bahnstadt“ nicht nur weiter beobachten, sondern auch aktiv mitgestalten wollen!

 


16.10.2020

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19.00 Uhr
Filmabend  „Stimmen einer Straße“

Die Jahnstraße – früher einmal die „vergessene“ Straße oder auch das „Ghetto von Braunschweig“ genannt – meldet sich in dem Film „Stimmen einer Straße“ zu Wort.

Helga Weiss, die Regisseurin, Filmerin und Cutterin in einer Person, wohnte dort Anfang der 90iger Jahre, als sie im Auftrag des braunschweiger forums zu drehen begann. Ehemalige Anwohner: Kinder, Künstler, Studenten, Punks, alte Menschen, ein Kontaktpolizist, eine Historikerin und flüchtige BesucherInnen beschreiben das Leben vor Ort. Oftmals widersprüchlich, verdeutlichen die vielen Meinungen auch die Kontraste der Straße und spiegeln das damalige Milieu wider, das stark an einen „Kiez“, an „Klein-Kreuzberg“ erinnerte. Der Film ist jetzt nach fast 30 Jahren ein Stück Geschichte über das Leben am Rande der Stadt Braunschweig. Lassen Sie sich überraschen – die Filmerin wird voraussichtlich selbst anwesend sein.

Wegen der Coronakrise können nur 50 Personen an der Aufführung teilnehmen. Wir bitten daher um eine schriftliche Anmeldung.

Mail: vorstand@bs-forum.de
Ort: KufA-Haus, Westbahnhof 13, 38118 Braunschweig


2.10.2020

„40 Jahre braunschweiger forum" Vereinsjubiläum am 10. November 2020

40 Jahre Engagement für Braunschweig

Vor 40 Jahren - im November 1980 – gründeten ca. 40 engagierte BürgerInnen das braunschweiger forum. Bis heute mischt sich der Verein zur Förderung bürgernaher Stadtplanung bei aktuellen Fragen der Stadtentwicklung in BS ein: mit Stellungnahmen, Diskussionsveranstaltungen, Broschüren, Unterschriftenaktionen. Auch bei konkreten stadtweiten Projekten wie dem Ringgleis-Ausbau und dem „Kleine-DörferWeg“ und für die Braunschweiger Sinti engagiert sich der Verein seit vielen Jahren.

Bürgerbeteiligung im Wandel der Zeiten

Vor 40 Jahren war Bürgerbeteiligung in BS noch keine Selbstverständlichkeit. Die Stadtverwaltung war eher geneigt, die Verkehrs- und Wiederaufkonzepte aus den 1960er Jahren endlich umzusetzen und ihre „Vorzugsvariante“ möglichst zügig und „ohne viel Geräusche“ durch die politischen Gremien zu bekommen. Die BürgerInnen – insbesondere solche, die viele Fragen stellten – störten dabei zumeist. Informations- und Diskussionsveranstaltungen wie sie heute z.B. bei der Erstellung des ISEK oder zum Stadtbahnausbau in BS gängige Praxis sind und in denen die BürgerInnen qualifizierte Informationen bekommen, sich über alternative Lösungen schlaumachen und eigene Ideen einbringen können, waren 1980 noch nicht üblich.

Informationen zu stadtplanerischen Themen

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Informationsvermittlung. So erstellte das forum zahlreiche (auch bundesweit verliehene) thematische Ausstellungen. Zudem veranstaltet/e man regelmäßig Führungen und Info-Radtouren zu unterschiedlichsten Themen der Stadt- und Umweltplanung sowie zur jüngeren Braunschweiger Stadtgeschichte (insbesondere auch zur Industriegeschichte). Im Jubiläumsjahr 2020 fanden von Mitte Juli bis Mitte September 10 gut besuchte Führungen und Info-Radtouren (mit teilweise 40 BesucherInnen) statt.

Festschrift zum Jubiläum

Die vielfältigen Aktivitäten des bs-forum während der letzten 40 Jahre sind in einer reich bebilderten 60-seitigen Festschrift zusammengestellt, die jetzt zum Jubiläum erschienen ist. Sie zeigt, in welchen Feldern sich das forum überall engagiert hat und weiterhin engagiert:

- Förderung des Stadtbahnausbaus

- Förderung des Alltags- und Freizeitradverkehrs

- Sicherung von Parks + Grünanlagen (Verhinderung des „Gaußberg-Durchbruchs“)

- Gestaltung von Kinderspielplätzen und Innenhöfen im westlichen Ringgebiet

- Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen der Braunschweiger Sinti

 

30.09.2020

Illumination der Echo-Brücke erst im nächsten Jahr

Eigentlich sollte sie einer die Höhepunkte zum 40-jährigen Jubiläum des braunschweiger forums werden: die Illumination der Echo-Brücke am Kennelweg. Coronabedingt muss die Aktion, die eigentlich am 3.Oktober geplant war, nun aber ins nächste Jahr verschoben werden.

Hans-W. Fechtel vom AK Ringgleis: „Die Sicherheitsauflagen -insbesondere das Abstandsgebot - sind wegen der beengten Situation unter und neben der Brücke bei einer größeren Besucherzahl nicht einzuhalten. Das Risiko können und wollen wir – auch im Sinne der ZuschauerInnen – nicht eingehen“. Die Aktion wird nunmehr im Spätsommer des nächsten Jahres stattfinden. Mit der Aktion will das braunschweiger forum auch für den Weiterbau des südlichen Ringgleises werben.

Hintergrund: Im Jahr 2019 hatte der Verein über 1.100 Unterschriften für die Einbeziehung der Echo-Brücke in den Lichtparcours 2020 gesammelt, die zum Jahresende OB Ulrich Markurth und der Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse übergeben wurden. Die Planungen der Stadt waren aber schon zu weit fortgeschritten, um die Echo-Brücke noch im Parcours 2020 „offiziell“ illuminieren zu können. Das braunschweiger forum hatte daraufhin mit eigenen Planungen für das Projekt begonnen. Diese werden in den nächsten Monaten weiter konkretisiert.


08.07.2020

Samstag, 11. Juli 2020, 15:00 – 17:00 Uhr
Führung über die Braunschweiger Zeitschiene

Zu-Fuß-Führung auf dem südlichen und westlichen Ringgleis mit Erläuterungen zur Braunschweiger Industrie- und Eisenbahngeschichte.
Länge: ca. 4 km
Leitung: Dr. Arndt Gutzeit, Willi Meister
Treffpunkt: Echo-Brücke, Kennelweg


26.06.2020

40 Jahre braunschweiger forum: Jubiläumsprogramm als Flyer erhältlich

In unserem Jubiläumsjahr laden wir Sie /Euch wieder ein, sich vor Ort über aktuelle stadtplanerische Fragen zu informieren, die Stadt genauer kennenzulernen und den Mut zu fassen, sich zu Fragen der künftigen Stadtentwicklung in Braunschweig selbst aktiv einzubringen. Seien Sie herzlich willkommen bei den besonderen Führungen und Info-Radtouren im Sommer und Herbst dieses Jahres!
 

Flyer zum Download (pdf)

 


26.02.2020

Gedenkfeier zur Sinti-Deportation im Jahr 1943

Am kommenden Dienstag, 03. März 2020 findet im Rathaus Braunschweig eine Gedenkfeier statt, in der der im März 1943 deportierten Sinti aus Braunschweig gedacht wird.

Es gibt die Gelegenheit Marcel Schmied kennenzulernen, der nach dem Tod von Heinz Stein neuer Sprecher der Braunschweig Sinti geworden ist.

Auch verspricht das Rahmenprogramm eine interessante und bewegende Feierstunde.

Einladung als Flyer
 


08.01.2020

"Rundbrief Januar 2020" erschienen

Die Vereinsmitteilung "Rundbrief" berichtet über die Aktivitäten des Vereins braunschweiger forum e.V. und steht nun auch als PDF zum Download zur Verfügung.


 

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38106 Braunschweig
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Letztes Update: 12.06.2021